In diesem Beitrag erzählt Lea dir etwas über MMM – das „Meeting mit mir“. Ihr hilft es dabei, im Alltag runterzukommen und sich selbst reflektierend zu betrachten. Du hast noch nie was davon gehört? Macht nichts, Lea erklärt dir Schritt für Schritt wie es geht.

 

von Lea

Jetzt gehts nur um dich.

Für mich gibt es bei 2 Möglichkeiten ein erfolgreiches MMM zu erleben: 

Ist man eher der visuelle Typ kann man sich ein Blatt Papier und einen Stift nehmen, darauf seine Gedanken schriftlich festhalten, um es eben wirklich zu visualisieren zu können, zum Beispiel in einer Mindmap oder Liste. Dazu kann ich mich an einen Tisch setzen oder sogar gemütlich auf den Boden legen. Das Ganze geht natürlich auch ohne es aufschreiben zu müssen, das wäre dann die zweite Option. Dazu setze ich mich gerne bequem in eine Schneidersitz-Position und beginne ein Gespräch in meinem Kopf, in dem ich folgende Fragen an mich selbst stelle. Diese sind hier eher allgemein gestellt aber sollten im Idealfall individuell formuliert sein.

1.  Beim ersten Meeting mit dir selbst: Wie zufrieden bin ich mit meiner aktuellen Situation (im Privatleben, auf der Arbeit, in der Uni)? Was genau möchte ich ändern – am besten hier sehr konkrete Formulierungen nutzen? Was möchte ich durch diese Änderung erreichen? 

2.  Wie weit vorwärts habe ich mich seit dem letzten Meeting bewegt? Was ist mir gelungen? Woran lag es, wenn mir ein Vorhaben (nicht) gelungen ist? Hierbei gerne auf die eigene Schulter klopfen und sich selbst loben, das Glück auskosten etwas geschafft zu haben! 

3.  Tipp: Kleine Challenges in das Meeting einbauen. 

Beispiel: Schreibe 30 Dinge auf für die du dankbar bist, gerne auch priorisiert.

4.  Wohin möchte ich mich idealerweise bis zu meinem nächsten Meeting bewegen? Worauf will ich in meiner persönlichen Entwicklung den Fokus legen?  

Ein wichtiger Tipp hierbei: Ruhig sich erst mal auf ein Thema konzentrieren – indem man seine Prioritäten klar setzt.

5.  Was sind meine To- Do‘s bis zum nächsten MMM?

6.  Ziel ist es, aus dem Meeting mit einer neueingeholten Prise Selbstbewusstsein, voller Tatendrang und einem visuellen oder mentalen „Schlachtplan“ in der Hosenasche zu gehen.

 

 

Do’s and Dont’s eines MMMs:

 

Do’s: 

  • realistische Step-by-step Anleitungen
  • Gerne aufschreiben oder laut vorsagen
  • Suche dir einen ruhigen Ort, bevorzugt alleine, sodass deine Gedanken freien Lauf genießen können und du unbefangen bist

 

Dont’s: 

  • Nicht zu viel vorzunehmen
  • Nicht ablenken lassen
  • Nicht sich selbst unter Druck setzen  

 

Viel Spaß!